Family Group Sheet
Family Group Sheet
NameMax Meyerstein21,13,22
Birth1859, Gröbzig117
Death19 Jul 1929, Roßla, Stolberg117 Age: 70
Religionmosaisch22
OccupationKaufmann22
BusinessGeschäft für Konfektionsware, Stoffe und Kleinmaterial in Roßla22
Adr. bef. 1933Roßla22
FatherMeir Meyerstein (ca1830-)
MotherRosa (Meyerstein) (ca1835-)
SpouseRöschen Goldstein21
Birth30 Jul 1868, Roßla, Stolberg13
Deported20 Sep 1942, Leipzig-Theresienstadt13 Age: 74
Death24 Oct 1942, Ghetto Theresienstadt13 Age: 74
Religionmosaisch21
Adr. bef. 1933Roßla22,21
Zensus 38/39#15, Meyerstein, Witwe, Roßla, 36,-RM21
Adr. 1939Roßla oder Sangerhausen oder Halle13,35,118
Adr. 1939ffJüdisches Altersheim Halle, Boelckestr. 24, Halle a. d. Saale seit 23.05.1941108
FatherAbraham Goldstein (1830-1878)
MotherRosalie Dember (1833-1927)
Children
Birth6 Jun 1890, Roßla, Stolberg549,290
Deathca 1942, SHOAH550 Age: 51
SpouseHannah (Meyerstein) I. (ca1895-ca1935)
SpouseHannah (Meyerstein) II. (ca1895-ca1942)
Birth10 Mar 1893, Roßla, Stolberg244,296,117
Death19 Jan 1986, Bedford, England551,296 Age: 92
SpouseAlice Eisner (1910-2001)
Birth10 Jan 1899, Roßla, Stolberg95
Death31 Oct 1918, Gefallen im 1. Weltkrieg95 Age: 19
Birth10 Jan 1899, Roßla, Stolberg116
Death1972, Park, Victoria, Australien117 Age: 72
SpouseGeorge Guterman (ca1895-)
Notes for Max Meyerstein
Die Zuordnung von Max als Sohn von August ist nicht belegt. Die beiden könnten auch Brüder gewesen sein.10
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Hermann Goldstein war 1890 wieder nach Roßla zu seiner Mutter gekommen. Diese hatt aber hier ihren anderen Schwiegersohn, Max Meyerstein, als Geschäftsführer eingesetzt. Max Meyerstein war mit ihrer Tochter Röschen verheiratet.342
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Boykott auch in Roßla
In Roßla gab es nur ein jüdisches Geschäft, eine Textilwarenhandlung, die vom dortigen „Aktionskomitee“ boykottiert wurde. Am 3. April 1933 berichtete der Roßlaer Anzeiger, dass „der Kampf gegen die Judenhetze durchgeführt wurde.“ Weiter lesen wir: „Das Aktionskomitee hatte die Schaufenster des Filialgeschäftes Heilbrunn, Nordhausen (früher M. Meyers- tein) weiß übertünchen und ein Warnschild ,Kauft nicht beim Juden’ am Firmenschild des Geschäfts anbringen lassen.“ Die SA stellte so genannte „Aufklärungsposten“ vor das Geschäft.
Der Inhaber versuchte aber gar nicht erst, das Geschäft zu öffnen. Wie es danach weiterging, beschreibt Jens Waschau in seinem Buch „Roßla - Erinnerungen“. Frau Meyerstein verzog später zu ihren Kindern nach Halle und wurde von dort aus in das KZ Theresienstadt verschleppt, von wo es für sie kein Zurück mehr gab. Eine Enkelin wanderte 1939 mit ihren Eltern nach Australien aus. Was während der NS-Zeit aus dem Geschäft wurde, liegt noch im Dunkeln. „In Roßla gab es auch einen jüdischen Friedhof. Er wurde vermutlich in der NS-Zeit eingeebnet“, so Jens Waschau. Wo er sich befand, ist nicht überliefert.118
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Boycott in Rossla
In Rossla there was only one jewish store. They sold textile goods and were boycotted by the local Nazi-Committee. On 3 April 1933 the Newspaper of Rossla (Rosslaer Anzeiger) reported, that "the fight against the jewish agitation had been executed. [Reaction by the Nazis against the criticism from abroad.] The Committee had told the shopkeeper to paint the shop-windows with white color. And there was a warning-sign -Do not buy from jews-." [In 1933 the store belonged to the jewish company Heilbrun from Nordhausen. Before M. Meyerstein.]
The owner of the store did not try to open his shop. Mr. Jens Waschau tells what happened then in his book "Rossla Memories“. Mrs. Meyerstein moved later to her children to Halle and was displaced from there to the concentration-camp Theresienstadt, from where she never came back.
A granddaughter emigrated to Australia. We do not know, what happened with the shop during the war. In Rossla there was a jewish cemetery. But it has been planished. We do not know, where the cemetery exactly was.118
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Notes for Röschen Goldstein
Meyerstein, Röschen
geb. Goldstein
* 30. Juli 1868 in Roßla
wohnhaft Roßla
Deportation: ab Leipzig 20. September 1942, Theresienstadt, Ghetto
Todesdaten: 24. Oktober 1942, Theresienstadt, Ghetto13
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Enteignung “Heimeinkaufverträge” im jüdischen Alterheim Boelckestr.24 Halle:
Meyerstein, Röschen: 14.965,56 RM58
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Röschen Meyerstein, geb. Goldstein wurde 1868 geboren. Während des Krieges war sie mit Transport XVI/1 from Leipzig to Terezin on 20/09/1942 deportiert worden. Röschen starb im Jahr 1942 in Terezin, Camp. Quelle dieser Informationen: Liste von Bewohnern des Lagers Theresienstadt, Terezínská pametní kniha / Theresienstädter Gedenkbuch, Institut Theresienstädter Initiative, Band I–II: Melantrich, Praha 1995; Band III: Academia, Praha 2000
Nachname MEYERSTEIN
Vorname RÖSCHEN
Geburtsname GOLDSTEIN
Geburtsdatum 28/07/1868
Todesort TEREZIN,Camp
Todesdatum 24/10/1942
Schlüssel zum Transport Transport XVI/1 from Leipzig to Terezin on 20/09/1942
Sprache Czech
Status des Opfers zum Kriegsende: gestorben1
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Hermann Goldstein war 1890 wieder nach Roßla zu seiner Mutter gekommen. Diese hatt aber hier ihren anderen Schwiegersohn, Max Meyerstein, als Geschäftsführer eingesetzt. Max Meyerstein war mit ihrer Tochter Röschen verheiratet.342
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see also: 35
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Boykott auch in Roßla
In Roßla gab es nur ein jüdisches Geschäft, eine Textilwarenhandlung, die vom dortigen „Aktionskomitee“ boykottiert wurde. Am 3. April 1933 berichtete der Roßlaer Anzeiger, dass „der Kampf gegen die Judenhetze durchgeführt wurde.“ Weiter lesen wir: „Das Aktionskomitee hatte die Schaufenster des Filialgeschäftes Heilbrunn, Nordhausen (früher M. Meyers- tein) weiß übertünchen und ein Warnschild ,Kauft nicht beim Juden’ am Firmenschild des Geschäfts anbringen lassen.“ Die SA stellte so genannte „Aufklärungsposten“ vor das Geschäft.
Der Inhaber versuchte aber gar nicht erst, das Geschäft zu öffnen. Wie es danach weiterging, beschreibt Jens Waschau in seinem Buch „Roßla - Erinnerungen“. Frau Meyerstein verzog später zu ihren Kindern nach Halle und wurde von dort aus in das KZ Theresienstadt verschleppt, von wo es für sie kein Zurück mehr gab. Eine Enkelin wanderte 1939 mit ihren Eltern nach Australien aus. Was während der NS-Zeit aus dem Geschäft wurde, liegt noch im Dunkeln. „In Roßla gab es auch einen jüdischen Friedhof. Er wurde vermutlich in der NS-Zeit eingeebnet“, so Jens Waschau. Wo er sich befand, ist nicht überliefert.118
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Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939
Röschen (Rosa) Meyerstein (geb. Goldstein)
Geburt: 30. Jul. 1868 Roßla, Sangerhausen, Germany
Wohnsitz: Mai 1939 Sangerhausen, Roßla, Germany
Ort der Deportation: Theresienstadt
Tod: 24. Okt. 1942
Holocaust Victim: Yes74
Last Modified 14 Nov 2018Created 11 Dec 2018 using Reunion for Macintosh
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