Family Group Sheet
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NameSalomon Maerker1,176,171
Birth19 Jan 1876, Güsten, Anhalt1,171
Deathaft 4 Sep 1944, Ghetto Theresienstadt176 Age: 68
Religionmosaisch176,171
OccupationKaufmann171
Business1927, Querfurterstr. 51 (heute Friedrich-Henze-Str. 16), Teutschenthal, Textilgeschäft177,178
Adr. bef. 1933Querfurterstr. 51 (heute Friedrich-Henze-Str. 16), Teutschenthal178
Adr. 1939Querfurterstr. 51 (heute Friedrich-Henze-Str. 16), Teutschenthal171
Marriage31 Mar 1930, Teutschenthal178
SpouseAnna Buschmann176,177,178
Birthca 1885, Teutschenthal (?)178,10
Death25 Jun 1957, Teutschenthal178 Age: 72
Religionnon mosaisch177
Adr. bef. 1933Querfurterstr. 51 (heute Friedrich-Henze-Str. 16), Teutschenthal178
Adr. 1939Querfurterstr. 51 (heute Friedrich-Henze-Str. 16), Teutschenthal178
Other spouses(?) Buschmann
Notes for Salomon Maerker
verh.171
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Maerker, Salomon (* 19.01.1876) 53
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T1058256 Marker wurde 1876 geboren. T1058256 starb in der Schoah. Quelle dieser Informationen: Liste von Bewohnern des Lagers Theresienstadt, Terezínská pametní kniha / Theresienstädter Gedenkbuch, Institut Theresienstädter Initiative, Band I–II: Melantrich, Praha 1995; Band III: Academia, Praha 2000.

Full Record Details for  Marker T1058256
Quelle: Terezínská pametní kniha / Theresienstädter Gedenkbuch, Institut Theresienstädter Initiative, Band I–II: Melantrich, Praha 1995; Band III: Academia, Praha 2000
Nachname: MARKER
Nachname: MERKER
Vorname: T1058256
Geburtsdatum: 18/01/1876
Sprache: Czech
Status des Opfers: zum Kriegsende: gestorben1
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Verfahren Lfd.Nr.1420
Tatkomplex: Denunziation
Angeklagte:
Bey., Albert 9 Monate
Gerichtsentscheidungen:
LG/BG Halle 490713 Az.: 13aKStKs61/49
Tatland: DDR
Tatort: Teutschenthal (Saalkreis)
Tatzeit: 43
Opfer: Juden
Nationalität: Deutsche
Dienststelle: Zivilverwaltung Gemeinde Teutschenthal
Verfahrensgegenstand: Meldung bei einer Parteikonferenz der NSDAP, dass ein Jude aus Teutschenthal den Judenstern nicht trug. Der Denunzierte wurde einige Zeit später von der Gestapo vorgeladen und in das KL Theresienstadt gebracht. Seitdem ist er verschollen.176
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Salomon Maerker hatte ein Textilgeschäft in der Friedrich-Henze-Straße in Teutschenthal. Er war unter den Arbeiterfamilien beliebt. Für diesen Kundenkreis hatte er sein Geschäft eingerichtet. Politisch trat er nicht in Erscheinung. Ohne Anlass kam es unter den Nationalsozialisten zu Drangsalierungen und Schikanen gegen Maerker, sein Geschäft wurde geschlossen. Bis 1944 lebte er zurückgezogen und ohne Auffallen in der Öffentlichkeit. 1944 wurde er nach Theresienstadt verschleppt und dort 1945 ermordet. Seine Frau war nicht jüdisch. Sie hieß vermutlich Frieda Buchmann und wurde “Friedchen” genannt. Sie hatte eine Tochter, die unverheiratet blieb. Mutter und Tochter führten das Geschäft nach dem Krieg weiter. Das Haus, in dem das Geschäft war, ist heute abgerissen. Es lag gegenüber der Drogerie Naumann; dort ist heute ein Parkplatz.
Im Amtsblatt “Obersalza Spiegel” vom 14.10.2003 wurde von Erich Scherer ein Artikel über Salomon veröffentlicht.177
Notes for Anna Buschmann
Frau Maerker war vermutlich nicht jüdisch, denn sie wird in der Liste (171) nicht aufgeführt. Auch in den Prozessunterlagen (176) wird sie nicht als Opfer erwähnt.10
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Nach dem Kriege führte sie das Textilgeschäft mit ihrer Tochter weiter.177
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Last Modified 15 Nov 2018Created 11 Dec 2018 using Reunion for Macintosh
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