Family Group Sheet
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NameMax Salomon2
Birthca 187010
Deathbef 19292,28,131 Age: 59
Religionmosaisch10
1901---
1904---132
1914/15---
Adr. bef. 1933Halle a.d. Saale (1900) > Markt 52, Eisleben (1926)133,131
1936/37---
SpouseGertrud Stern2,3,13
Birth26 Feb 1875, Gotha2,3,28
Deported19 Sep 1942, Leipzig-Theresienstadt3,13 Age: 67
Death9 Feb 1943, Ghetto Theresienstadt3 Age: 67
Religionmosaisch2
OccupationWitwe, Wirtschafterin (1939)2
Adr. bef. 1933Markt 54, Eisleben10
1936/37---
Zensus 38/39#29 Salomon,Witwe, Markt 12,- RM Kopfsteuer21
Adr. 1939Markt 54, Eisleben2,13
Children
Birth25 Feb 1900, Halle a.d. Saale133
SpouseGeorg Hirschfeld (1891-)
Notes for Gertrud Stern
Salomon, Gertrud
geb. Stern
* 26.02.1875 in Gotha
wohnhaft Eisleben
Deportation: ab Leipzig 20.09.1942, Theresienstadt
Todesdaten: 09.02.1943, Theresienstadt13
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see also 3 and 35
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1941: Nachdem der Grundbesitz von Juden in arischen Besitz übergegangen war, und vielen die Wohnungen gekündigt, blieb nur noch der Einzug in ein sogenanntes "Judenhaus". Auch in Eisleben gab es ein solches. Das Haus der Eheleute Bratel wurde zur letzten Zufluchtsstätte der noch ansässigen Juden. "... Zur Verfügung steht ein Wohngrundstück, das noch in jüdischem Besitz ist und zwar das Grundstück Rammtorstraße 49, das Herrn Jakob Bratel gehört. In dem Grundstück sind vorhanden im Erdgeschoß ein Laden, der noch in dem gleichen Zustand ist, wie er nach der November-Aktion 1938 war, d.h. er ist vollkommen zerstört. Es sind weder Fenster noch Türen vorhanden. ... Im Erdgeschoß befindet sich ferner neben dem Laden ein großes Zimmer, ein kleines Zimmer (etwa 2 ½ x 2 ½) und eine noch kleinere Küche, die von der Familie Julius Moses (3 Personen- Verf.) bewohnt werden. In 1. Stockwerk wohnt der Hauseigentümer Herr Bratel mit seiner Ehefrau und deren Onkel Herr Isenberg. Sie bewohnten dort bisher ein Zim-mer etwa 6 x 5 m, ein Zimmer etwa 3 x 3 m, ein Zimmer etwa 3 x 2 m und ein Schlafzimmer sowie eine Küche. Im zweiten Stockwerk hat die Witwe Dora Moses ein Zimmer etwa 3,2 x 3,2 m und eine Kammer etwa 3 x 2 m inne.“ (Brief von Leo Hirsch an die Bezirksstelle Sachsen-Thüringen der Reichsvereinigung der Juden vom 4. November 1941)
Ferner mussten die Eheleute Königsberger, Katzenstein und Mosbach sowie die Familie Dr. Ludwig Königsberger dort untergebracht werden, nachdem man sie aus ihren alten Wohnungen verwiesen hatte.

Um die Lage noch zu verschärfen, wurden alle zur Zwangsarbeit eingesetzt. "Am 19. November 1941 wurden 10 Juden und Jüdinnen der Stadt zur Straßenreinigung zwangsverpflichtet, unter ihnen auch Kranke und Greise im Alter von 73; 76 und 82 Jahren!" Bei Jakob Bratel, der 82jährig noch zur Zwangsarbeit herangezogen wurde, stellte der Vertrauensarzt "einen sehr starken allgemeinen Abbau, Krampfadern, Bruchanlagen und eine noch nicht geheilte Nierenbecken- und Blasenentzündung“ fest. Trotz alledem hielt ihn der Arzt halbtags für arbeitsfähig mit der Begründung: "...weil Juden anders behandelt werden müssen als die deutschen Volksgenossen". 33

Anmerkung: Die Familie Ludwig Königsberger zog wahrscheinlich nicht in die Rammtorstraße 49 sondern in den Kastanienweg.10

Bereits im Herbst 1941 (1. November 1941 10) wurden die Eheleute Königsberger und die Alleinstehenden Franziska Frank, Siegmund Isenberg, Dora Moses, Gertrud Salomon und Georg Schottländer in das Altersheim aufgenommen.26

Eng verbunden mit der Einrichtung jüdischer Altersheime in der Nazizeit waren die so genanten "Heimeinkaufverträge". Die vermögenden Juden wurden nicht einfach in ein Heim aufgenommen, sondern sie mussten sich mit ihrem gesamten Vermögen einkaufen. In einer Aufstellung der Einkaufssummen werden auch zwei Eisleber Juden erfasst. So Siegmund Isenberg mit 29.055,50 RM und Gertrud Salomon mit 5635,00 RM.26
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In German Minority Census, 1939
Gertrud (Gertrude) Salomon (born Stern)
Gender: Female
Birth: Feb 26 1875
Gotha, Germany
Residence: May 1939
Eisleben, Germany
Place of deportation: Theresienstadt
Death: Feb 9 1943
Holocaust Victim: Yes74
Last Modified 15 Nov 2018Created 11 Dec 2018 using Reunion for Macintosh
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